"Die Energiewende ist gescheitert" – Erwachen bei der FAZ? 30 Dez. 2024 05:50 Uhr
Beim ehemaligen konservativen Flagschiff der bundesdeutschen Presse – das in den vergangenen Jahren eine ultrawoke Transformation vollzogen hat – scheint es doch noch Autoren mit Realitätssinn zu geben. Aufgrund der aktuellen Dunkelflaute heißt es plötzlich: "Deutschland ist der Geisterfahrer der Energiepolitik."
...konstatiert Autor Michael Spehr am Sonntag in dem Artikel "Licht aus":
"Mit der Dunkelflaute hat es jetzt jeder begriffen: Die Energiewende ist gescheitert. Ohne Hilfe aus dem Ausland und das Verstromen von Kohle geht es nicht. Deutschland ist der Geisterfahrer der Energiepolitik."
Demnach ist die bundesdeutsche Energiewende gescheitert. Konkret war besonders die Abschaltung der Atomkraft- sowie der Kohlekraftwerke ein großer Fehler – nicht nur aufgrund der mangelnden Stromversorgung, sondern auch wegen der damit verbundenen massiven Kosten. Deutschland habe stabile, preisgünstige und CO₂-freie Kernenergie durch teuren und unzuverlässigen Wind- und Solarstrom ersetzt. Laut Spehr habe das bereits "bis jetzt Hunderte Milliarden Euro gekostet". Doch es kommt noch schlimmer: "Beratungsunternehmen EY und andere schätzen, dass ein 'weiter so' in den nächsten Jahren mehr als 1000 Milliarden Euro vernichten wird."